
Ein Airport als Glückskeks
Erschienen am: Samstag, 10 März 2012 - ego Ausgabe 5Wir schreiben Christi Himmelfahrt, am 25. Mai 2017. Der Termin der glanzvollen Einweihung des neuen Flughafens. Ausgerechnet an diesem Tag hatten sich drei ältere Herren ihren alten Schleichweg zum Flughafen für das Ende ihrer Vatertagstour ausgesucht. So waren sie, aus Röhl kommend, um genau 19.46 Uhr im Dickicht 20 Meter vor der Landebahn.
Champions League wir kommen!
Erschienen am: Dienstag, 01 November 2011 - ego Ausgabe 4Ja, also was soll ich sagen.. oh.. oh.. ich nehme mal an, Sie wissen es noch nicht.. also.. ich hab´s ja auch eben gerade erst gehört.. ääh.. mich hat da ein Herr von der Kreisverwaltung angerufen, weil ja heute die EGO ´rauskommt und der hat´s mir erzählt.. sie werden es nicht glauben: das mit dem Euro hat sich erledigt.
Bitte kein Byte
Erschienen am: Donnerstag, 23 Juni 2011 - ego Ausgabe 3Megabyte, Gigabyte, Terrabyte... immer mehr von diesen widerlichen Viechern krabbeln über den gesamten Erdball und treiben ihr Unwesen – genauer gesagt: sie würden gerne über den gesamten Erdball krabbeln... ha-ha-ha, aber nicht mit uns, ihr übles Gewürm! Durch eine beispiellose Kooperation von Politik und Telekom ist unsere schöne Eifel immer noch eine einsame Insel der Glückseligkeit.
Das Tier in mir
Rudis heile WeltErschienen am: Samstag, 12 März 2011 - ego Ausgabe 2
Unsere Eifel – die sanfte Hügellandschaft, saftige Wiesen und endlose Wälder, der Morgennebel über den Bächen und Seen zwischen Felsen aus Urgestein, die Menschen fröhlich und bodenständig, wahrlich ein perfekter Einklang von Mensch und Natur. Ja... vielleicht bis auf eine winzige Kleinigkeit, etwas, das alles zusammenfügt: Eine Identifikatonsfigur fehlt. Ein Wappentier, bei dessen Anblick die Eifler begeistert ausrufen: „Seht her, so sind wir!“ – und der Fremde nur stumm und bewundernd nicken kann.
Erdorf 21
Rudis heile WeltErschienen am: Montag, 01 November 2010 - ego Ausgabe 1
Was für ein Aufstand im fernen Schwabenland - Stuttgart 21. Zehntausende protestieren, weil ein Bahnhof unter die Erde soll. Aber so sind sie halt, die Großstädter: Über jede Lappalie regen sie sich auf und für jeden Quatsch haben sie Zeit.
Dabei plant die Bahn doch genau was sie macht: Bei uns in Erdorf zum Beispiel geht die Gleisunterführung auch so zwanzig Stufen´runter. Und da unten ist jetzt ´ne tolle Partymeile für die Grufties. Es duftet so herrlich vermodert und nach allerlei liebevoll Hinterlassenem.



